Wie groß sollte ein Batteriespeicher eigentlich sein? Wann lohnt er sich und muss dazu überhaupt eine Photovoltaikanlage aufs Dach? Um solche ganz praktischen Fragen ging es beim zweiten Energiestammtisch in unserer Geschäftsstelle. Nach der Premiere im August wurde diesmal vor allem über Batteriespeicher gesprochen: über die richtige Dimensionierung, Installation und den Betrieb, aber vor allem darüber, wie sich ein Speicher sinnvoll nutzen lässt.
Besonders interessant für die Anwesenden: ein Batteriespeicher kann nicht nur dazu dienen, selbst erzeugten Solarstrom für später zu lagern. Mit zeitvariablen Stromtarifen und Netzentgelten kann es zunehmend interessant werden, günstigen Strom aus dem Netz zu speichern und ihn dann zu nutzen, wenn die Nutzung des Stromnetzes teurer ist. Ein Speicher kann deshalb unter bestimmten Voraussetzungen sogar ohne eigene PV-Anlage sinnvoll sein.
Daneben ging es um kleinere Lösungen: Was können Balkon- oder Haushalts-PV-Anlagen leisten? Welche Möglichkeiten haben Mieterinnen und Mieter? Und wie lassen sich sogenannte steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpe, Wallbox oder Batteriespeicher so einsetzen, dass möglichst wenig Strom zu besonders teuren Zeiten aus dem Netz bezogen wird?
Wie schon beim ersten Energiestammtisch zeigte sich dabei: Am interessantesten wird es, wenn nicht nur Wissen weitergegeben wird, sondern konkrete Fragen und Erfahrungen zusammenkommen. Künftig soll dieser Praxisbezug sogar noch deutlicher werden. Geplant ist, mit dem Energiestammtisch auch einmal rauszugehen und sich Anlagen und Installationen direkt vor Ort anzusehen. Denn manches lässt sich am besten dort erklären, wo es bereits funktioniert.
Der nächste Energiestammtisch wie immer am ersten Donnerstag des Monats, also am 1.10.2026. Thema und Treffpunkt geben wir rechtzeitig bekannt.
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