
Großes Interesse, viele Fragen und eine Geschäftsstelle, die aus allen Nähten platzte: Beim jüngsten Energie-Stammtisch am 1. Oktober stand die Wärmepumpe im Mittelpunkt.
Dabei wurde deutlich: Wer sich grundsätzlich für eine Wärmepumpe entschieden hat, sollte jetzt konkret werden. Denn ab Februar 2027 wird die staatliche Förderung schrittweise zurückgefahren. Wer ohnehin einen Heizungstausch plant, sollte sich deshalb frühzeitig informieren und die nächsten Schritte angehen.
Und Fragen gab es reichlich: Gehe ich zuerst zum Heizungsbauer oder ist eine unabhängige Energieberatung der bessere Einstieg? Wie erkenne ich ein gutes Angebot? Welche Wärmepumpe passt überhaupt zu meinem Haus? Eine Erkenntnis des Abends: ein Energieberater ist nicht zwingend nötig. Es ist wichtig, sich selbst schlau zu machen, zu vergleichen und stets kritisch nachzufragen. Und wie so oft, ist es ratsam, sich auf Unternehmen aus der Region zu verlassen.
Wie wichtig das ist, zeigten Erfahrungen aus der Runde. Einige Teilnehmende berichteten von Angeboten, die deutlich überteuert oder unvollständig erschienen. Andere hatten sogar Empfehlungen für neue Gas- oder Hybridheizungen bekommen, obwohl eine Wärmepumpe möglicherweise ebenfalls infrage gekommen wäre. Denn Wärmepumpen können längst nicht nur im Neubau funktionieren, sondern auch in vielen Bestandsgebäuden – entscheidend sind die Bedingungen vor Ort und eine gute Planung. Diskutiert wurden außerdem Lösungen für vermietete Immobilien und Mehrparteienhäuser sowie Kombinationen verschiedener Techniken, etwa Wärmepumpe und Klimagerät.
Genau dafür ist der Energie-Stammtisch gedacht: Erfahrungen austauschen und Wissen teilen, so dass am Ende alle ein gutes Stück schlauer nach Hause gehen.
Der nächste Energie-Stammtisch findet statt am ersten Donnerstag im November, also am 5.11.2026.
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