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Nachhaltige Politik für Schwalmtal

Schöne, gesunde und vielfältige Landschaften, Lebensräume für Tiere und Pflanzen sowie die Bedingungen für gesunde Lebensmittel und sauberes Trinkwasser – all das lässt sich nicht kaufen. Für uns hat der Umweltschutz durch das Konzept der nachhaltigen Entwicklung an Bedeutung gewonnen: Wir müssen in Schwalmtal so leben und wirtschaften, dass nicht die kommenden Generationen die Zeche zahlen. Grüne Politik steht für den schonenden und sparsamen Umgang mit den begrenzten natürlichen Ressourcen. Nichts kommt uns so teuer zu stehen wie die Vernachlässigung ökologischer und sozialer Belange. Ökologie und Menschenrechte sind die Grundvoraussetzung für den Erhalt unseres Wohlstands und die Verbesserung unserer Lebensqualität. Lesen Sie dazu die Haushaltsreden unseres Fraktionsvorsitzenden Jürgen Heinen.

Bioenergiedorf Schwalmtal?

Die Klimaprognosen zeichnen ein bedrohliches Bild. Der Anstieg der Temperaturen und des Meeresspiegels wird gravierende Auswirkungen haben. Starkregen und Stürme zeigen, dass der Klimawandel auch in Schwalmtal angekommen ist. Energieeinsparung, der Einsatz effizienter Energietechnik, der Ausbau erneuerbarer Energien schonen nicht nur das Klima. Sie sorgen auch dafür, dass Aufträge in der Region und Arbeitsplätze in Handwerk und  Landwirtschaft geschaffen und gesichert werden. Dezentrale Lösungen am besten mit unseren Schwalmtalwerken, Biogas, Fernwärme, Kraft-Wärme-Kopplung, energetische Sanierung öffentlicher Gebäude, verbindliche Energieeinsparziele, eine an Energieeffizienz orientierte Beschaffungspolitik  sind Bausteine eines Schwalmtaler Klima-Programms, das Arbeitsplätze vor Ort schafft. Lesen Sie mehr

Eiserner Rhein an der A 52?

Im Sommer 2007 hatte  NRW- Verkehrsminister Oliver Wittke die Idee, die Güterverkehrsprobleme zwischen Antwerpen und dem Ruhrgebiet mit einer Eisenbahntrasse für den sog. Eisernen Rhein entlang der A 52 zu lösen. Damit wollte er gleichzeitig "auf die Schnelle" einen deutschen Beitrag zur transeuropäischen Güterverkehrsplanung präsentieren. Doch das Wittke-Projekt scheint zu scheitern, denn der niederländische Verkehrsminister spielt nicht mit. Lesen Sie mehr...

Armut bekämpfen - Zusammenhalt sichern

Die derzeitige Wirtschaftskrise macht deutlich: die Kluft zwischen Arm und Reich wächst auch in Schwalmtal. Kinder, kinderreiche Familien, Alleinerziehende, Menschen ohne Schulabschluss und Berufsausbildung, ältere Frauen und Migranten sind besonders von Armut betroffen. Wir setzen uns dafür ein, allen Menschen unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund zu besseren Lebenschancen zu verhelfen. Dem lokalen Bündnis für Familie kommt dabei eine Schlüsselstellung zu, denn Gemeinsamkeit macht stark. Die Gemeinde Schwalmtal muss bei der Ausgestaltung der Grundsicherungsleistungen bei Erwerbslosigkeit beteiligt sein. Lesen Sie mehr...

Lokales Bündnis für Familie

Das Lokale Bündnis für Familie in Schwalmtal lebt. Knapp 100 Gäste erlebten am 25. April 2008 seine Geburtsstunde - nach einer Schwangerschaft von gut eineinhalb Jahren, denn den entsprechenden Startschuss gab Maria Beiten mit einem Antrag bereits im September 2006. Noch steckt das  Lokale Bündnis in Babyschuhen. Es ans Laufen zu bringen, ist nun Aufgabe der Bürger. Es tagen Arbeitsgruppen mit den Schwerpunkten Elternberatung, Elternatlas, Familienfreundliche Unternehmen und Plattform für Aktive. Ideen kann hier jede(r) Bürger(in) einbringen. Inwieweit ein derartiges Bündnis als lokaler Standortfaktor in einem neoliberal geprägten interkommunalen Wettbewerb dient, ist auch unter den Schwalmtaler Grünen umstritten.  Lesen Sie mehr...

 

Einkaufen im Dorf der kurzen Wege?

Die Lebenserwartung steigt. Die Geburtenrate ist niedrig. Die Altersspanne wird größer. Das Bild vom rüstigen und lebenslustigen Rentner darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Renten schon jetzt gering sind. Nicht alle Menschen sind mobil. Ein familiengerechtes Schwalmtal bedeutet ein Schwalmtal der kurzen Wege mit dezentralen Einkaufs- und Begegnungsmöglichkeiten. Zu unserer Flächengemeinde passen Bürgerbus, Ruftaxi und Nachbarschaftsladen, kleine Tagespflegeheime und mobile Bürgerberater. Was wir für die Alten und Jungen tun, kommt allen zugute. Auch die Umwelt profitiert von einem Schwalmtal der kurzen Wege. Lesen Sie unsere Beiträge zum Flächennutzungsplan der Gemeinde.

 

Kiesabbau in Lüttelforst

Während der sommerliche Kampf gegen Riesenlöcher in der Landschaft in Nettetal und Niederkrüchten andauerte, schien er Anfang des Jahres in Lüttelforst gewonnen: Die Bezirksregierung verzichtete auf weitere Sondierungsbereiche zur Rohstoffgewinnung in Schwalmtal (insgesamt 270 Hektar Kies). Doch die Gefahr war noch nicht gebannt. Bei der Anhörung zum Regionalplan Ende Juni 2008 brachte die Bezirksregierung Lüttelforst erneut aufs Tapet: Diesmal als Sondierungsbereich (20 ha) für den Tonabbau. Die Schwalmtaler Grünen werteten das Vorgehen als kläglichen Versuch, den Hebel über die Schiene „Tonabbau“ im Sinne der Kies- und Tonindustrie doch noch umzulegen. Denn offenbar hat bei der Anhörung nicht die Firma Sanders, sondern ein Vertreter der Bezirksregierung den Ton in Lüttelforst ins Gespräch gebracht. Das Argument, Ton sei ein höherwertiges Gut und deshalb über den Landschaftsschutz zu stellen, zieht aus Sicht der Grünen nicht. Es ist bekannt, dass es in Lüttelforst nur Ton schlechter Qualität gibt. Für die Schwalmtaler Grünen sollte Lüttelforst nach 50 Jahren zukünftig vor weiteren Abgrabungen geschützt werden.  Dennoch gaben Schwalmtaler CDU und FDP dem Druck der Firma Sanders nach und erklärten das gemeindliche Einvernehmen für eine Sondierungsfläche von 15 ha in Lüttelforst, Dass sie damit ihren Bürgermeister völlig im Regen stehen ließen, war CDU und FDP offenbar egal.  Denn Reinhold Schulz hatte noch in den Sommerferien nach Rücksprache mit allen Fraktionen der Bezirksregierung erklärt, dass es beim Nein der Gemeinde zu weiteren Sondierungsflächen in Lüttelforst bleibt. Lesen Sie mehr

Bildung: Faire Chancen für jeden Menschen

Kinder stehen im Mittelpunkt unserer Politik. In den Schwalmtaler Tagesstätten und Schulen müssen wir jedem einzelnen Kind faire Bildungs- und Entwicklungschancen eröffnen. Die Kindertagesstätten in Schwalmtal leisten viel und müssen in ihrem Bildungsauftrag gestärkt werden. Menschen sind neugierig, wollen lernen. Wir setzen uns dafür ein, schon bei Kindergartenkindern die Abenteuerlust zu wecken und ihnen vielfältige Lernangebote zu unterbreiten. Nur so können wir verhindern, dass schon im frühesten Kindesalter die Weichen falsch gestellt werden. Wir wollen ein bedarfsgerechtes Angebot auch für Kinder unter drei Jahren schaffen und die Öffnungszeiten den tatsächlichen Bedürfnissen der Eltern und ihrer Kinder anpassen. Dass Eltern für die Erziehung, Bildung und Betreuung ihrer Kinder in der Kindertagesstätte bezahlen müssen, steht dem Bildungsauftrag der Kita entgegen. Wir werden uns beim Kreis Viersen dafür stark machen, die Elternbeiträge Schritt für Schritt abzuschaffen..

Schwalmtaler Schulen sollen Integration ermöglichen. Wir setzen auf die Wertschätzung der Vielfalt der Kinder und Jugendlichen. „Individuelle Förderung statt Auslese“ lautet unsere Devise. Kein Schwalmtaler Kind darf in der Schule beschämt, keines zurückgelassen werden. Gute Schwalmtaler Schulen werden vor Ort und nicht im Düsseldorfer Schulministerium  gemacht. Wir wollen Schule, Jugendhilfe und soziale Angebote im Rahmen einer regionalen Bildungslandschaft mit den umliegenden Städten und Gemeinden enger verzahnen.  Lesen Sie mehr

Solidarische Regionalentwicklung

Eigenes Jugendamt der Stadt Nettetal, ständiger Streit um die Kreisumlage, Standortwettbewerb benachbarter Kommunen um lukrative Betriebe und junge Familien... Selbst innerhalb des Kreises Viersen tobt der Wettbewerb zwischen den Städten und Gemeinden.

Schwalmtal ist keine Insel im Wettbewerb mit Nachbarinseln. Politik und Verwaltung sind eingebunden in eine Vielzahl von nationalen und europäischen Regelwerken. Nicht nur in Schwalmtal verändern sich angesichts der europäischen Integration und globalen Zukunftstrends viele Dinge. Wir wissen: Je länger wir mit einem Zukunftsprogramm für Schwalmtal als Teil einer weltoffenen Heimatregion warten, umso schmerzlicher werden uns die bevorstehenden Veränderungen treffen. Wir stehen vor einer langen Reformstrecke. Die wollen wir nachhaltig, europäisch und gemeinsam mit „Düsseldorf, Berlin und Brüssel“ angehen, um das Beste für Schwalmtal daraus zu machen. Wir setzen dabei  auf eine intensive grenzüberschreitende Kooperation mit den umliegenden Städten und Gemeinden. Denn vieles, was Politik und Verwaltung in Schwalmtal noch alleine versucht, kann gemeinsam besser gelöst werden. Lesen Sie mehr 

Baumschutzsatzung

Das passte wie die Faust aufs Auge: Ausgerecht am Internationalen Tag der Umwelt hat die Schwalmtaler CDU in einem Handstreich die Baumschutzsatzung der Gemeinde abgeschafft. Grüne und SPD waren geschockt.  Die Gemeinde Schwalmtal hat sich nach 17 Jahren mit überwiegend guten Erfahrungen von ihrer Baumschutzsatzung verabschiedet. Die Überrumpelungstaktik der CDU ging auf. Grundstücksbesitzer können künftig jeden unliebsamen Baum, der Schatten wirft, Schmutz durch Laub verursacht oder dem Grillplatz im Garten im Wege steht, ohne Rücksicht auf den Stammumfang abholzen. Lesen Sie mehr 

Den kreativen Motor anwerfen

Kultur animiert, inspiriert und motiviert. Sie ist identitätsstiftend,  ein Mittel der Welterkenntnis und ein kaum zu überschätzender Wirtschafts-, Freizeit- und Tourismusfaktor. Durch die Stärkung unserer ländlichen Kulturszene kann Schwalmtal viel gewinnen. Kulturelle Bildung ist ein unverzichtbarer Bestandteil für die Persönlichkeitsentwicklung. Wir treten für einen Zugang zu Kultur für alle ein. Gesellschaftliche Teilhabe darf nicht an finanzielle Grenzen stoßen. Wir setzen uns dafür ein, gemeinsam mit den Nachbargemeinden eine Kulturallianz zu bilden, die schlüssige Gesamtkonzepte für kulturpolitische Aktivitäten entwickelt, die koordiniert und vernetzt. Die mit viel bürgerschaftlichem Engagement betriebenen und von uns Grünen gesponserten Kunsttage haben gezeigt, dass Schwalmtal durchaus das Zeug dazu hat, sich zu einem Zentrum der bildenden Kunst in der Region zu entwickeln. Wir wollen die Schwalmtaler Ortskerne durch fantasievolle Kultur- und Freizeitangebote beleben und damit auch die örtliche Wirtschaft stärken. Lesen Sie mehr<a"öffnet href="http://www.gruene-schwalmtal.de/?id=4493"></a"öffnet><//a>