BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Nelkenweg 2
41366 Schwalmtal
Tel. 02163-20 17 64
Fax 02163-20 17 65
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Nelkenweg 2
41366 Schwalmtal
Tel. 02163-20 17 64
Fax 02163-20 17 65


Einige Anzeichen sprechen dafür, dass sich auch die Bundesrepublik Deutschland, das Königreich der Niederlande und das belgische Königreich nach dem überhasteten Landtagsbeschluss vom 7.12.2007 schon bald darauf einigen, den Neubau der A52-Eisenbahntrasse als nordrhein-westfälisches Teilstück der Eisenbahn-Güterverbindung zwischen Antwerpen und Duisburg in die Wege zu leiten.
Müssen wir uns schon bald auf veraltete Diesellokomotiven einstellen, die lautstark alle 10 - 20 Minuten irgendwelche Chemikalien aus dem Antwerpener Hafen durch Schwalmtal ziehen? „Ja und nein“ – so lautet das Fazit eines von rund 120 interessierten Bürgern besuchten „Grünen Donnerstags“ am 7. Februar 2008 in Schwalmtal. Auf Einladung des grünen Kreisverbands Viersen und des grünen Ortsverbands Schwalmtal äußerten sich Horst Becker (MdL und verkehrspolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion), Reinhold Schulz (Bürgermeister der Gemeinde Schwalmtal), Jürgen Heinen (Vorsitzender der grünen Ratsfraktion Schwalmtal), Dietmar Schwinge (Schwalmtaler Arbeitskreis Eiserner Rhein), Wolfgang Pape (Nein-A52 Eiserner Rhein e.V.) und Jan Luining (Verkehrsexperte des grünen Kreisverbands Viersen) zu der Frage „Eiserner Rhein an der A 52 – Wann kommen die Güterzüge?“
Kommen sie bald, weil immense Steigerungsraten im Güterverkehr einen Handlungsdruck erzeugen, neue möglichst umweltfreundliche und sozialverträgliche Verkehrsverbindungen zu schaffen? Oder kommen sie nie, weil die A52-Trasse offenbar weder umweltfreundlich noch sozialverträglich ist und weil schon beim politischen Entscheidungsprozess mit den betroffenen Kommunen und mit europäischem Recht in äußerst fragwürdiger Weise umgegangen worden ist.
Offenbar gibt es viele Gründe, die die flapsige Abschlussbemerkung des Moderators und grünen Kreisvorsitzenden Manfred Böttcher rechtfertigen. Er deutete an, in 20 Jahren wieder zu einem „Grünen Donnerstag“ einzuladen, dann zum Thema „Fehleinschätzungen an den Beispielen Schneller Brüter, Metrorapid und Eiserner Rhein“. Bis dahin bleibt es Aufgabe im Kreis Viersen, diese Gründe gerichtsfest zu präzisieren. Lesen Sie
hier den Bericht aus den Grenzland-Nachrichten.

Im Dezember 2007 kam er schneller als erwartet und hektischer als versprochen: der nahezu einstimmige Beschluss des nordrhein-westfälischen Landtags, den „Eisernen Rhein“ – die Eisenbahn - Güterverkehrsverbindung zwischen Antwerpen und den rheinischen Binnenhäfen - zügig zu realisieren. Ohne ein angekündigtes Vertiefungsgutachten abzuwarten, machte der Landtag die im Juni 2007 grob untersuchte Trasse entlang der A52 zum NRW-Favoriten und schloss damit vertiefende Untersuchungen anderer Trassen vorläufig aus. Warum ist die plötzliche Hektik in die Diskussion um den Eisernen Rhein gekommen? Was bedeutet die Landtagsentscheidung für das weitere Verfahren: geht es nur noch um das „Wie“ einer A52-Trasse oder steht auch noch das „Ob“ zu Debatte? Wie geht es weiter mit dem Entscheidungsprozess? Welche Rolle spielen Niederlande und Belgien? Wie sind die betroffenen Bürger(innen) eingebunden? Was macht die Streckenführung für Niederkrüchten, Schwalmtal, Viersen und Willich zum Problem? Woher kommt der immense Zuwachs beim Güterverkehr? Profitieren die Rheinhäfen Duisburg, Krefeld, Neuss und Köln von der A52-Trasse auf Kosten des Kreises Viersen?
Bündnis 90/Die Grünen - Kreisverband Viersen und Ortsverband Schwalmtal – laden im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Der Grüne Donnerstag“ zum Gespräch ein:
Es wirken u.a. mit
Horst Becker (Mitglied des Landtags NRW – Fraktion Bündnis 90/Die Grünen)
Manfred Böttcher (Bündnis 90/Die Grünen - Kreisverband Viersen)
Jürgen Heinen (Bündnis 90/Die Grünen - Ratsfraktion Schwalmtal)
Dietmar Helmreich Schwinge (Schwalmtaler Arbeitskreis Eiserner Rhein)
Jan Luining (BUND Kreis Viersen)
Wolfgang Pape (Nein - A52 Eiserner Rhein e.V.)
Reinhold Schulz (Bürgermeister der Gemeinde Schwalmtal)